Das Pareto-Prinzip besagt, dass bei vielen Ergebnissen grob 80 % der Konsequenzen auf 20 % der Ursachen zurückzuführen sind.
In der Musikindustrie ist dies ein beobachtbares Muster: 80 % Ihrer Streams werden von 20 % Ihrer Songs stammen.
Was ist die „Lokomotive“-Theorie?
Jeder Katalog hat „Lokomotiven“ (die 20 % Hits) und „Waggons“ (die 80 % Deep Cuts). Die Lokomotive zieht den Zug: Sie findet neue Zuhörer, kommt auf Playlists und generiert Einnahmen. Die Waggons bieten Superfans Tiefe, aber sie ziehen den Zug nicht.
Was ist der häufigste Marketingfehler?
Die meisten Künstler versuchen, demokratisch zu vermarkten. Sie wollen jedem Song „faire“ Aufmerksamkeit schenken.
„Dieser alte Song läuft gut, aber ich muss meinen NEUEN Song bewerben, weil er gerade veröffentlicht wurde.“
Dieses Denken ist verkehrt herum. Wenn Sie aufhören, die Lokomotive anzutreiben, um einen schweren Waggon voranzubringen, stagniert Ihr Wachstum.
Wie wendet man die 80/20-Regel an?
Investieren Sie Ihr Marketingbudget dort, wo die Nachfrage besteht, nicht nur dort, wo die Neuheit liegt.
- Identifizieren Sie die 20 %: Schauen Sie sich Ihre Spotify for Artists-Daten an. Welcher Titel hat die höchsten „Saves pro Hörer“? Welcher Titel erhält auch 6 Monate nach der Veröffentlichung noch Streams?
- Tanken Sie den Gewinner: Führen Sie eine Katalog-Wachstumskampagne für genau diesen Titel durch. Auch wenn er 2 Jahre alt ist.
- Der Halo-Effekt: Wenn neue Zuhörer Ihre Lokomotive entdecken, klicken sie auf Ihr Profil und hören sich Ihre neuen Veröffentlichungen an (die Waggons).
Kämpfen Sie nicht gegen die Daten. Wenn das Publikum einen Gewinner auswählt, setzen Sie Ihr Budget dahinter. Dieser Titel ist Ihr Mitarbeiter; geben Sie ihm die Ressourcen, um seine Aufgabe zu erfüllen.