Welche Plattformen schließt Amuse für KI-Musik aus?
Amuse schließt zwei Plattformen für KI-generierte Inhalte ausdrücklich aus:
- Meta (Facebook und Instagram): KI-Inhalte werden nicht an die Musikbibliothek von Meta geliefert. Das bedeutet keine Monetarisierung von Instagram Reels und kein Sound-Matching für Facebook-Videos mit KI-Tracks.
- YouTube Content ID: KI-Tracks werden nicht über das Content ID-System von YouTube fingerprinted. Du kannst also keine Werbeeinnahmen aus von Nutzern erstellten Videos beanspruchen, die deine KI-Musik verwenden.
KI-Inhalte werden weiterhin an Spotify, Apple Music, Amazon Music und andere Plattformen geliefert, die nicht auf der Ausschlussliste stehen. Der Meta-Ausschluss ist bemerkenswert, weil Amuse spezifische Richtlinien veröffentlicht hat, nach denen die Verwendung oder Nachahmung der Stimme eines echten Künstlers auf Meta Strafen für deinen gesamten Katalog auslösen kann.
Welche Volumenlimits gelten?
Amuse begrenzt KI-Releases auf 10 in einem rollierenden Zeitraum von 7 Tagen. Jeder Release kann einen oder mehrere KI-generierte Aufnahmen enthalten, wobei Amuse dies nach eigenem Ermessen bestimmt. Das Limit gilt, sofern Amuse für dein Konto nicht ausdrücklich ein höheres Volumen erlaubt.
Warning Amuse identifiziert KI-Inhalte nach eigenem Ermessen und nicht anhand einer Offenlegung durch den Creator. Auch wenn du deinen Inhalt nicht als KI-generiert kennzeichnest, kann Amuse ihn erkennen und automatisch Einschränkungen anwenden.
Welche Strafen drohen bei Verstößen?
Die Nutzungsbedingungen von Amuse sehen eine konsequente Durchsetzung vor. Zu den Maßnahmen können die vorübergehende oder dauerhafte Entfernung deines Kontos und deiner Aufnahmen, das Zurückhalten der auf den Inhalt entfallenden Einnahmen sowie das Einfrieren deines Kontos gehören. Diese Maßnahmen können ergriffen werden, ohne dich vorher zu benachrichtigen.
Bei Verstößen speziell gegen die Meta-Regeln (Auslieferung nicht zugelassener KI-Inhalte an Meta) verschärfen sich die Folgen: Entfernung von Tracks, Verlust der Monetarisierung, katalogweite Sanktionen, Sperrung künftiger Uploads und der vollständige Verlust des Zugangs zur Meta-Monetarisierung.
Verlangt Amuse eine Offenlegung von KI?
Der Ansatz von Amuse unterscheidet sich von Distributoren wie LANDR und Symphonic, die beim Upload eine ausdrückliche Offenlegung verlangen. Die Bedingungen von Amuse konzentrieren sich auf die eigene Erkennung von KI nach Ermessen des Unternehmens und nicht auf ein vom Creator auszufüllendes Offenlegungsfeld. In der Praxis solltest du davon ausgehen, dass KI-Inhalte unabhängig von deiner Offenlegung erkannt werden können und bestimmte Stores automatisch ausgeschlossen werden.
Wie schneidet Amuse im Vergleich zu anderen Distributoren ab?
| Merkmal | Amuse | RouteNote | DistroKid | LANDR |
|---|---|---|---|---|
| Akzeptiert KI | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Meta-Auslieferung | Nein | Ja | Ja | Nein |
| YouTube CID | Nein | Nein | Nicht angegeben | Nein |
| Volumenlimit | 10 Releases/7 Tage | Kein Limit angegeben | Kein Limit angegeben | 12 Songs/Monat |
| Kostenloser Tarif | Nein | Ja (15%) | Nein | Nein |
Amuse nimmt eine mittlere Position ein. Der Dienst ist permissiver als TuneCore (das 100% KI-generierte Werke ablehnt) und CD Baby (das sämtliche KI-Inhalte verbietet), aber bei der Plattformreichweite restriktiver als DistroKid. Die Ausschlüsse von Meta und Content ID begrenzen die Monetarisierung in sozialen Medien. Da es keinen kostenlosen Tarif gibt, brauchst du zum Start einen kostenpflichtigen Plan. Für Creator, deren Strategie eine breite Plattformreichweite einschließlich sozialer Medien voraussetzt, passen DistroKid oder RouteNote möglicherweise besser.