Warum nur ein Pitch?
Die Einschränkung hat praktische Gründe. Bei über 100.000 täglich hochgeladenen Tracks und etwa 20.000 eingereichten Pitches würde eine unbegrenzte Anzahl an erneuten Einreichungen die Redaktionsteams überfordern. Das Limit von einem Pitch pro Track zwingt Künstler dazu, ihre Energie in eine einzige, gut ausgearbeitete Einreichung zu stecken.
Was ist mit Neuveröffentlichungen?
Wenn Sie einen Track mit einem neuen ISRC (dem eindeutigen Identifikator für Aufnahmen) erneut hochladen, wird er im System von Spotify technisch zu einem „neuen“ Track und könnte gepitcht werden. Allerdings:
Dies ist nicht zu empfehlen. Das erneute Veröffentlichen desselben Songs setzt Ihre Stream-Anzahl auf null zurück, zerstört Platzierungen in Playlists, die Sie möglicherweise bereits erreicht haben, fragmentiert Ihre Analysedaten auf zwei Versionen und könnte Rückfragen Ihres Distributors bezüglich doppelter Inhalte auslösen.
Sofern Sie nicht eine wirklich andere Version veröffentlichen (neuer Mix, neues Master, zusätzliche Features), verursacht das erneute Hochladen nur für eine weitere Pitch-Gelegenheit mehr Schaden als Nutzen.
Welche Szenarien für Neuveröffentlichungen ermöglichen einen neuen Pitch?
Einige Situationen rechtfertigen eine neue Veröffentlichung, die eine neue Pitch-Berechtigung beinhaltet:
| Szenario | Pitch-berechtigt? |
|---|---|
| Akustik-Version | Ja, neue Aufnahme |
| Remix von einem anderen Künstler | Ja, neue Aufnahme |
| Remasterte Version (deutlich anders) | Vielleicht, hängt vom ISRC ab |
| Gleiche Aufnahme, neues Artwork | Nein |
| Deluxe-Album inklusive Original-Track | Nein (für den Original-Track) |
Wenn Sie eine wirklich neue Version mit einem neuen ISRC erstellen, kann diese Version separat gepitcht werden.
Was ist ein besserer Ansatz als erneutes Pitchen?
Anstatt zu versuchen, denselben Song erneut zu pitchen, konzentrieren Sie sich darauf, Ihre nächste Veröffentlichung stärker zu machen. Jede Single, EP oder jedes Album bietet neue Pitch-Gelegenheiten. Nutzen Sie die Erkenntnisse aus früheren Einreichungen, um Ihre Chancen bei zukünftigen Veröffentlichungen zu verbessern.
Ihre Musik kann auch ohne redaktionelle Platzierung wachsen. Algorithmische Playlists, nutzergenerierte Playlists und der direkte Aufbau einer Fangemeinde erfordern nicht den Weg durch das redaktionelle Nadelöhr von Spotify.