Release Radar filtert jetzt alternative Versionen

Spotify filtert jetzt Akustik-, Live- und Karaoke-Versionen aus dem Release Radar heraus. Remixes bleiben berechtigt. Originalversionen erhalten Priorität.

FAQ
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Three abstract waveform sculptures stand in a dark void: one made of polished chrome, one of raw wood, and one of rough concrete. A green

Spotify hat seinen Release Radar-Algorithmus aktualisiert, um bestimmte alternative Versionen von Titeln herauszufiltern. Akustische Darbietungen, Live-Aufnahmen und Karaoke-Versionen erscheinen nun seltener in den wöchentlichen Release Radar-Playlists der Hörer.

Diese Änderung wurde stillschweigend eingeführt, wobei Spotify das Update erst bestätigte, nachdem Künstler und Vertriebe Rückgänge bei den Release Radar-Streams für bestimmte Veröffentlichungsarten bemerkten.

Was hat sich geändert

Spotify schließt jetzt „einige alternative Versionen von Titeln“ vom Release Radar aus, darunter:

  • Akustische Versionen
  • Live-Aufnahmen
  • Karaoke-Versionen

Remixe sind weiterhin enthalten. Der Filter zielt auf alternative Takes bestehender Songs ab, nicht auf völlig neue abgeleitete Werke.

Versionstyp Im Release Radar enthalten?
Original-Studioaufnahme Ja
Remix Ja
Akustikversion Normalerweise nein
Live-Aufnahme Normalerweise nein
Karaoke/Instrumental Nein

Warum Spotify diese Änderung vorgenommen hat

Die offizielle Begründung von Spotify, bestätigt über deren Support-Team:

„Nachdem wir mehrere Tests durchgeführt haben, haben wir festgestellt, dass das Herausfiltern einiger alternativer Versionen von Titeln (z. B. Akustik, Karaoke oder Live) die Performance des Release Radar steigert und somit mehr Künstlern eine erfolgreichere Veröffentlichung ermöglicht.“

Ziel ist es, zu verhindern, dass der Release Radar durch mehrere Versionen desselben Songs eines Künstlers überladen wird. Durch die Priorisierung von Originalinhalten möchte Spotify der neuen Musik jedes Künstlers eine sauberere Chance auf die Aufmerksamkeit der Hörer geben.

Wie Spotify alternative Versionen erkennt

Der Filter stützt sich nicht ausschließlich auf Metadaten. Die Audioanalyse von Spotify kann Merkmale von Live-Aufnahmen erkennen, wie z. B. Publikumslärm, Raumakustik oder Performance-Variationen, selbst wenn der Titel in den Distributor-Metadaten nicht als „live“ gekennzeichnet ist.

Warning Das Kennzeichnen eines Live-Titels als „Studioaufnahme“ umgeht den Filter nicht. Die Audio-Fingerabdruckanalyse scheint der primäre Kontrollmechanismus zu sein, nicht die Metadaten.

Wie wirkt sich diese Änderung auf Ihre Veröffentlichungsstrategie aus?

Für Künstler, die häufig Live-Alben, Akustik-Sessions oder alternative Takes veröffentlichen, reduziert dieses Update die algorithmische Verbreitung dieser Veröffentlichungen.

Betroffene Veröffentlichungsarten:

  • Live-EPs und Konzertaufnahmen
  • Als Singles veröffentlichte „Stripped“/Akustikversionen
  • Erweiterte Ausgaben mit mehreren Versionen eines Songs
  • Karaoke- oder Instrumentalversionen

Nicht betroffene Veröffentlichungen:

  • Originale Studioaufnahmen
  • Remixes mit neuen Produktionselementen
  • Deluxe-Editionen mit neuen Originaltiteln

So passen Sie sich an

Wenn alternative Versionen ein Kernbestandteil Ihrer Katalogstrategie sind, sollten Sie diese Anpassungen in Betracht ziehen:

  1. Lead with the original Veröffentlichen Sie zuerst die Studioversion, um die Aufmerksamkeit des Release Radar zu erhalten, und folgen Sie dann mit Alternativen als ergänzenden Inhalten.

  2. Treat live releases differently Vermarkten Sie Live-Alben direkt an bestehende Fans über E-Mail, soziale Medien und das Marquee-Tool von Spotify, anstatt sich auf die algorithmische Entdeckung zu verlassen.

  3. Nutzen clear metadata Obwohl Metadaten die Audioerkennung nicht außer Kraft setzen, hilft eine genaue Kennzeichnung Spotify, Ihre Absicht zu verstehen, und kann zukünftige Richtlinienanpassungen beeinflussen.

  4. Monitor your stats Überprüfen Sie den Tab „Playlists“ in Spotify for Artists, um festzustellen, ob Ihre alternativen Versionen im Release Radar der Hörer erscheinen. Wenn nicht, passen Sie die Erwartungen für diese Veröffentlichungsarten an.

Was davon nicht betroffen ist

Die Kernmechanismen des Release Radar bleiben unverändert:

  • Titel müssen mindestens 7 Tage vor der Veröffentlichung eingereicht werden, um berechtigt zu sein
  • Jeder Hörer erhält maximal einen Song pro Künstler pro Woche
  • Songs bleiben bis zu 4 Wochen im Release Radar, wenn der Hörer sie nicht abgespielt hat
  • Follower des Künstlers erhalten eine vorrangige Platzierung

Der Filter für alternative Versionen ist eine zusätzliche Ebene über diesen bestehenden Regeln.