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Spotify Release Radar Änderungen: Filter für Alt-Versionen [2026]

Spotify hat den Release Radar aktualisiert, um Akustik-, Live- und Karaoke-Versionen zu filtern. Remixe bleiben berechtigt. Original-Studioaufnahmen behalten ihre priorisierte Platzierung.

Three abstract waveform sculptures stand in a dark void: one made of polished chrome, one of raw wood, and one of rough concrete. A green

Spotify hat den Release Radar aktualisiert, um bestimmte alternative Versionen auszuschließen, darunter akustische Darbietungen, Live-Aufnahmen und Karaoke-Tracks. Remixe bleiben weiterhin berechtigt, da sie als neue derivative Werke und nicht als alternative Aufnahmen behandelt werden. Der Filter nutzt Audio-Fingerprinting anstatt Metadaten; eine Live-Aufnahme als Studio-Aufnahme zu kennzeichnen, umgeht die Erkennung daher nicht.

Was hat sich geändert

Spotify schließt jetzt "einige alternative Versionen von Tracks" vom Release Radar aus, darunter:

  • Akustische Versionen
  • Live-Aufnahmen
  • Karaoke-Versionen

Remixe sind weiterhin enthalten. Der Filter zielt auf alternative Aufnahmen bestehender Songs ab, nicht auf völlig neue derivative Werke.

Versionstyp Im Release Radar enthalten?
Original-Studioaufnahme Ja
Remix Ja
Akustische Version Meistens nein
Live-Aufnahme Meistens nein
Karaoke/Instrumental Nein

Warum Spotify diese Änderung vorgenommen hat

Die offizielle Begründung von Spotify, bestätigt durch das Support-Team:

"Nachdem wir mehrere Tests durchgeführt haben, haben wir festgestellt, dass das Herausfiltern einiger alternativer Versionen von Tracks (z. B. akustisch, Karaoke oder live) die Performance des Release Radar steigert, was wiederum mehr Künstlern zu einer erfolgreicheren Veröffentlichung verhilft."

Das Ziel ist es, zu verhindern, dass der Release Radar mit mehreren Versionen desselben Songs eines einzelnen Künstlers überladen wird. Durch die Priorisierung von Originalinhalten möchte Spotify jedem neuen Song eines Künstlers eine bessere Chance auf die Aufmerksamkeit der Hörer geben.

Wie Spotify alternative Versionen erkennt

Der Filter stützt sich nicht allein auf Metadaten. Die Audioanalyse von Spotify kann Merkmale von Live-Aufnahmen erkennen, wie etwa Publikumsgeräusche, Raumakustik oder Variationen in der Darbietung, selbst wenn der Track in den Metadaten des Distributors nicht als "live" gekennzeichnet ist.

Warning Einen Live-Track als "Studio-Aufnahme" zu kennzeichnen, umgeht den Filter nicht. Audio-Fingerprinting scheint der primäre Filtermechanismus zu sein, nicht die Metadaten.

Wie wirkt sich diese Änderung auf Ihre Veröffentlichungsstrategie aus?

Für Künstler, die häufig Live-Alben, Akustik-Sessions oder alternative Aufnahmen veröffentlichen, reduziert dieses Update die algorithmische Verbreitung dieser Veröffentlichungen.

Betroffene Veröffentlichungstypen:

  • Live-EPs und Konzertaufnahmen
  • Als Singles veröffentlichte Stripped-/Akustik-Versionen
  • Extended Plays mit mehreren Versionen eines Songs
  • Karaoke- oder Instrumentalversionen

Nicht betroffene Veröffentlichungen:

  • Original-Studioaufnahmen
  • Remixe mit neuen Produktionselementen
  • Deluxe-Editionen mit neuen Original-Tracks

So passen Sie sich an

Wenn alternative Versionen ein Kernbestandteil Ihrer Katalogstrategie sind, sollten Sie diese Anpassungen in Betracht ziehen:

  1. Lead with the original Veröffentlichen Sie zuerst die Studioversion, um die Sichtbarkeit im Release Radar zu sichern, und folgen Sie dann mit den alternativen Versionen als ergänzende Inhalte.

  2. Treat live releases differently Vermarkten Sie Live-Alben direkt an bestehende Fans über E-Mail, soziale Medien und das Marquee-Tool von Spotify, anstatt sich auf algorithmische Entdeckung zu verlassen.

  3. Nutzen clear metadata Auch wenn Metadaten die Audioerkennung nicht außer Kraft setzen, hilft eine genaue Kennzeichnung Spotify dabei, Ihre Absicht zu verstehen, und könnte zukünftige Richtlinienanpassungen beeinflussen.

  4. Monitor your stats Überprüfen Sie den Tab "Playlists" in Spotify for Artists, um zu sehen, ob Ihre alternativen Versionen in den Release Radars der Hörer erscheinen. Wenn nicht, passen Sie die Erwartungen für diese Veröffentlichungstypen an.

Was hiervon nicht betroffen ist

Die Kernmechaniken des Release Radar bleiben unverändert:

  • Tracks müssen mindestens 7 Tage vor Veröffentlichung geliefert werden, um berechtigt zu sein
  • Jeder Hörer erhält maximal einen Song pro Künstler pro Woche
  • Songs bleiben bis zu 4 Wochen im Release Radar, wenn der Hörer sie nicht abgespielt hat
  • Follower des Künstlers erhalten eine priorisierte Platzierung

Der Filter für alternative Versionen ist eine zusätzliche Ebene über diesen bestehenden Regeln.