So funktioniert die 30%-Provision
Discovery Mode hat kein Vorabbudget. Stattdessen erhebt Spotify eine 30%-Provision auf Aufnahmetantiemen aus Streams, die während der Kampagne in Discovery-Mode-Kontexten für ausgewählte Songs (und zugehörige Track-URIs) entstehen. Streams außerhalb dieser Kontexte bleiben provisionsfrei.
Note Discovery Mode gilt nur in festgelegten Discovery-Mode-Kontexten, nicht für jede Playlist oder jede Stream-Quelle.
Wer ist berechtigt?
Spotify dokumentiert Anforderungen sowohl auf Team- als auch auf Track-Ebene. Zu den wichtigsten Voraussetzungen gehören mindestens 25,000 monatliche Hörer, mindestens 3 berechtigte Songs und der Vertrieb über teilnehmende Distributoren.
Spotify nennt außerdem Anforderungen auf Track-Ebene, darunter aktuelle Streams in Discovery-Mode-Kontexten und die Erfüllung der Voraussetzungen für die Monetarisierung im Vormonat.
Einrichtung (und wann Änderungen wirksam werden)
Discovery Mode läuft monatlich. Spotify dokumentiert ein Einrichtungsfenster vom 11. des Monats bis 12 AM UTC am letzten Tag des Monats; Kampagnen starten am 1. des Folgemonats um 12 AM UTC.
Wann sich Discovery Mode lohnt
Discovery Mode ist am ehesten vertretbar, wenn du ihn auf Tracks anwendest, die bereits Anzeichen für eine gute „Lean-back“-Passung zeigen:
- Sie erzielen bereits einige Streams aus
Radio/Autoplay/Mixes. - Sie wandeln einen relevanten Anteil der Hörer in Intent-Aktionen um (Saves und Playlist-Adds).
Discovery Mode für einen Track einzuschalten, der häufig übersprungen wird, ist meistens ein Fehler. Dann zahlst du die Provision, ohne nachhaltiges Hörerverhalten aufzubauen.
Leistung beurteilen
Spotify stellt in Spotify for Artists einen Discovery-Mode-Leistungsbericht bereit. Vergleiche die Leistung des ausgewählten Tracks in Discovery-Mode-Kontexten zunächst mit seiner eigenen jüngsten Baseline. Beende die Kampagne nach einem Monat, wenn der Zuwachs durch engagierte Hörer die Provision nicht rechtfertigt.